Livecams, Flirten, Communities, Erotik etc.

Livecams und Sexcams – Wo liegt der Unterschied?

Frau am LaptopVergleicht man Sexcams und Livecams so wird man einen gravierenden Unterschied feststellen. Bei Sexcams geht es wirklich direkt um den sexuellen Akt selbst, wobei dieser natürlich vor der Cam durchgeführt wird. Im Regelfall handelt es sich dabei um eine Cam to Cam Variante. Das bedeutet, es gibt nur den Zuschauer und die jeweilige Person. Bei Livecams sieht dieser Punkt etwas anders aus. Prinzipiell ist es so, dass bei Livecams mehrere Zuschauer gleichzeitig auf der jeweiligen Cam sind.

Auch wird hier nicht direkt der sexuelle Akt durchgeführt, sondern viel mehr das Prinzip Anregung verfolgt. Livecams können jedoch auch zu Sexcams werden. In dem Moment wo die Person einen Privatchat anbietet. Viele Seiten haben eine solche Funktion für die Nutzer zusätzlich mit eingebaut. So kann ein Zuschauer um eine Cam to Cam bitten und diese dann von der jeweiligen Person ausgeführt werden. Diese Variante muss jedoch nicht gegeben sein. Eine Seite auf der es sowohl das eine als auch das andere gibt ist www.bongacams.de

Hier beispielsweise besteht die Möglichkeit auf Anfrage von einer Livecam zur Sexcam zu wechseln. Vorausgesetzt der Cambetreiber beziehungsweise die Cambetreiberin bestätigt die Anfrage.

Livecams – Kostet diese Variante Geld?

Ja und Nein kann man hier sagen. In der Regel sind Livecams kostenlos und sollen lediglich zur Anregung dienen, um dann später auf eine kostenpflichtige Sexcam zu wechseln. Jedoch hat man auch bei Livecams die Möglichkeit mit sogenannten Coins bestimmte Wünsche erfüllen zu lassen. Die Kosten für einen bestimmten Wunsch legt hierbei der Cam- User fest. Diese Möglichkeit muss nicht gegeben sein, wird aber sehr häufig angewendet um mit den Livecams zusätzlich Geld zu verdienen. Für den Zuschauer ist es jedoch nicht verpflichtend Coins zu bezahlen, um auf der Cam bleiben zu können. Diese bleibt nach wie vor kostenlos.

Sexcams – Kostet diese Variante Geld?

Sexcams sind praktisch die Einnahmequellen für User die eine Cam- Übertragung anbieten. Im Normalfall kosten diese Cams auch Geld und sind größtenteils auch auf dem Cam to Cam Prinzip aufgebaut. Auch über Skype ist eine solche Verbindung möglich. Im Ausland gibt es jedoch Seiten, die auch diese Variante kostenlos anbieten. Dennoch sollte man hier als Kunde sehr vorsichtig sein. Zum einen sind diese Seiten mit viel Werbung aufgebaut, was am Ende die Seite finanzieren soll. Zum anderen gibt es hier auch sehr viele Abo- Fallen, die einmal angeklickt zu großen Problemen führen können. Es ist daher nicht empfehlenswert solche Seiten aufzusuchen. Auf der sicheren Seite ist man wirklich nur, wenn man sich auf zertifizierten Seiten bewegt. Das spart Nerven und in manchen Fällen auch sehr viel Geld.

Frau sitzt and zeigt an einen NotebookBei Livecams fällt in erster Linie auf das es unzählige Seiten gibt, die eine solche Variante anbieten. Nahezu jede Seite, die auf einer gewissen Form der Erotik basiert, gibt es solche Cams. Ebenso wird enorm viel Werbung für solche Seiten gemacht. Das besondere an diesen Seiten ist, dass diese in der Regel für den Nutzer oder Zuschauer nichts kosten, aber dennoch einen hohen Gewinn erzielen.

Das liegt vor allem daran, dass die Seiten sich über zahlreiche Werbebanner finanzieren. Diese werden sehr häufig auf der Seite angezeigt und kommen üblicher Weise als Pop- Up vor. Nicht selten passiert hier ein ungewollter Klick auf diese Werbung. Aber für den Zuschauer besteht hier wenig Gefahr. Die Seite verdient allein an dem Klick auf den Banner und nicht über verschiedene Abo- Fallen.

Auch wenn also mal ein Klick auf einen solchen Banner passiert, so heißt das nicht das nun Kosten anfallen. Üblich ist hier, dass die Werbung einfach wieder weg geklickt werden kann. Man muss als User also keine Bedenken haben. Worauf man jedoch achten sollte, sind die „Schwarzen Schafe“ unter den Seiten. Diese erkennt man häufig schon daran, dass diese mit Werbung praktisch zugemüllt sind.

Unübersichtlich und meist sehr verwirrend aufgebaut, zielen diese Plattformen nur auf eins ab: Den Kunden das Geld aus der Tasche ziehen. Nicht selten handelt es sich dabei um osteuropäische Länder die diese Seiten betreiben. Das muss natürlich nicht die Regel sein, jedoch ist das bei über 80% der Seiten der Fall. Sollte man als Nutzer auf eine derartige Seite stoßen, empfiehlt sich eigentlich nur eins: Die Seite umgehend wieder zu verlassen.

Erfahrungen zu Livecams – Böse Briefe nach Besuch der Seite

Die sogenannten „Bösen Briefe“ kennt praktisch jeder Internetuser. Nahezu jeder Mensch hat schon einmal einen solchen Brief bekommen. So kann dies natürlich auch bei Seiten passieren, die Livecams anbieten. Einmal verklickt und schon hat man ein angebliches Abo erfolgreich erworben. Doch keine Panik. Als User hat man genügend Rechte die hier ganz klar für einen Sprechen. Wer einen solchen Brief bekommt, der kann alles tun, außer bezahlen.

In dem Moment wo eine solche Rechnung bezahlt wird, erkennt man das Abo an und dieses läuft in der Regel mindestens 2 Jahre. Das sind erhebliche Kosten die dadurch verursacht werden und rechtlich hat man in dieser Situation dann keine Chance mehr dagegen vorzugehen. Von der Überlegung einfach zu Bezahlen ist also dringend abzuraten. Eine sinnvolle Variante ist den Brief einfach zu ignorieren.

Bei vielen Seiten folgt dann die erste und später die zweite Mahnung, in der auch mit rechtlichen Schritten gedroht wird. Auf diesen Brief kann man als Nutzer beruhigt warten. Auch wenn es häufig nicht dazu kommt, soll hier einmal das Szenario dargestellt werden. Auf eine zweite Mahnung mit Androhung von rechtlichen Schritten kann man wie folgt antworten: Man erkennt die Rechnung nicht an und beschreibt in seiner Antwort das ein Verfahren durchaus auch im eigenen Interesse ist.

Man lege es daher auf die gesetzliche Rechtssprechung an und werde die Kosten bis zum Abschluss des Verfahrens nicht zahlen. In der Regel reicht ein solches Schreiben aus, um die Situation im Vorfeld zu klären. Keine Internetseite lässt sich auf ein derartiges Verfahren ein, da erstens die Kosten gegenüber dem möglichen Gewinn viel zu hoch sind. Zum anderen die meisten Gerichte eine solche Klage bereits im Vorfeld ablehnen. Als User hat man hier also alle Vorteile auf seiner Seite und kann diese selbstverständlich auch nutzen.

Hände an der TastaturGenau genommen ist das Geld verdienen mit Livecams für jeden möglich. Dabei muss man natürlich unterscheiden ob man als Seitenbetreiber arbeiten möchte oder selbst eine Livecam anbieten will. Für den zweiten Fall sollte man jedoch einige Sachen beachten. Zum einen sollte man sich genau überlegen, welche Seite man für das Anbieten der eigenen Livecam nutzt. Hier gibt es verschiedene Varianten.

Am besten ist es, sich vorab ein Bild zu machen welche Seiten einen sehr hohen Zulauf haben. Denn desto mehr User die Seite besuchen, desto besser oder höher kann der Gewinn sein. Man kann den Zulauf ganz einfach am Ranking in den einzelnen Suchmaschinen erkennen. Seiten die einen hohen Zulauf haben, stehen auch weiter oben im Ranking. Dabei sollte man Werbungen, die in der Regel separat gekennzeichnet sind, jedoch ausklammern. Diese sind nach oben gekauft und spiegeln nicht den wirklich Andrang auf die Seite wieder. Hat man eine Seite gefunden, die zu einem passt dann sollte man über das allgemeine Angebot nachdenken.

Natürlich ist das Prinzip hier recht einfach. Wer mehr anbietet, kann auch mehr verdienen. Doch ist nicht nur der Punkt entscheidend. Wer auf einen Zuschauer besonders attraktiv und sympathisch wirkt, der erzielt auch höhere Gewinne. Auch wenn nicht so viel Angeboten wird, wie beispielsweise bei anderen Cam- Betreibern. Entscheidend für einen großen Zulauf auf die Cam ist auch die eigene Werbung die man betreibt.

Hier kann man natürlich die sozialen Netzwerke nutzen. Diese bieten sich quasi dafür an, schnell, einfach und kostenlos Werbung zu machen. Von kostenpflichtiger Werbung sollte man generell absehen. In der Regel bringt diese keinen größeren Erfolg sondern nur zusätzliche Kosten. Nach Erfahrungen vieler User sollte man das Anbieten von Cam to Cam über Messenger wie Skype beispielsweise ebenfalls genau durchdenken. Auch hier ist es in der Regel so, dass viel Zeit investiert wird, ohne wirklich Geld verdienen zu können. Seiten mit vielen Livecams bieten hier ganz klar die bessere Alternative.

Livecams – Muss ich die Einnahmen versteuern?

Wer als Cam- Betreiber einen wirklich hohen Verdienst erzielt, der muss diesen natürlich auch versteuern. Normalerweise werden aber solche Cams nur als Hobby beziehungsweise als Nebenverdienst eingesetzt. Daher sind die zu erwartenden Einnahmen nicht so hoch. Doch es gibt selbstverständlich auch die Möglichkeit, dies Hauptberuflich zu tun. Hierbei sollte man aber darauf achten, dass eine Abrechnung über den Verdienst durch die Seite durchgeführt wird. So erspart man sich lästige Auflistungen und kann direkt das Formular, welches von der Seite erstellt wird, an das Steueramt weiterleiten. Dies spart nicht nur Zeit und Nerven sondern ist auch rechtlich zu 100% abgesichert.